Liebe Vilich-Müldorfer, liebe Interessierte,

auf dieser Seite möchten wir einige Informationen zum Thema S13 bereitstellen. Der Ausbau der S13 ist ein Thema das viele Menschen, auch außerhalb Vilich-Müldorfs, betrifft. Der Bürgerverein Vilich-Müldorf e.V. strebt derzeit eine weitere Abstimmung benachbarter Bürgervereine zur gemeinsamen Positionierung in diesem Thema an. Mit gemeinsamen und realistischen Zielen sollte es uns möglich sein diese zu realisieren.
In der Veranstaltung zur S13 vom 19.11.2018 wurde die Stadt Bonn von Vilich-Müldorfer Bürgern zum Bau einer Behelfsbrücke für Fahrradfahrer und Fußgänger über die Beueler Straße aufgefordert. Die Stadt Bonn sagte zu, die Möglichkeit zu prüfen. Durch den Bürgerverein wird regelmäßig bei der Stadt Bonn zum Sachstand der Planung angefragt.
Dies ist ein Teil der Antwort derzeit neuesten Information seitens der Stadt vom 22.10.2019:
“ Zum Sachstand (der Behelfsbrückenplanung; Anmerkung des Bürgervereins) kann ich Ihnen mitteilen, dass zwischenzeitlich eine erste Planung des beauftragten Büros vorliegt, die jedoch sowohl von der Lage als auch der Bauweise erheblich überarbeitungsbedürftig ist. Dieser Entwurf sieht tatsächlich auch die Inanspruchnahme von Privateigentum vor. Ob und in welchem Umfang dies aber nach der Überarbeitung der Planung noch erforderlich sein wird, wird noch zu klären sein. Dieser Abstimmungsprozess, auch unter Einbeziehung der DB als Bauherr der S13, läuft derzeit.“


31.03.2020 – Mail des Bürgerverein

Betreff: Ausbau S13; Schwerlastverkehr in Vilich-Müldorf

Sehr geehrter Herr Kassner und Herr Herschel,
der Ausbau der S13 bindet Bonn noch besser an Köln an und ist begrüßenswert. Die dafür notwendigen Belastungen für die Bürger und Umwelt sollten möglichst erträglich gehalten werden.

Leider wird zumindest ein Teil des Schwerlastverkehrs für den Ausbau der S13 durch Vilich-Müldorf geführt. Besonders belastet sind dabei die Straßen „Am Herrengarten“, „Beueler Str.“ und „Burbankstr.“.

Wir hatten uns mit mehreren Fragen und Anliegen an Herrn Siegberg gewandt. Er antwortete uns am 17. März und nannte Sie für einige Punkte als unsere Ansprechpartner. Wir nehmen nun Kontakt zu Ihnen auf.  

Der Schwerlastverkehr startet bereits deutlich vor 6:00. Um eine sofortige -zumindest lärmseitige- Entlastung zu erreichen, ist eine sofortige Begrenzung des Schwerlastverkehrs von 7:00-21:00 notwendig.

·         Bitte teilen Sie uns mit, ob Sie den Schwerlastverkehr entsprechend begrenzen und wie Sie dies kontrollieren werden.

In der Verlängerung der Bundesgrenzschutzstraße ist es möglich direkt zur DB-Strecke zu gelangen. Diese Strecke wurde bereits durch den Schwerlastverkehr genutzt, um die ehemalige Kiesgrube zu bedienen. Zumindest die LKWs, die durch die Burbankstraße fahren, können diese Strecke nutzen.

·         Haben Sie diese Strecke als Alternative bedacht und was ist der Stand der Planung?

·         Wenn nein, bitten wie Sie, diese Strecke rasch zu prüfen und auszuweisen.

Die bisherigen LKW-Transporte haben zum Teil Schäden an den Straßen verursacht, zum Teil könnten auch Bäume Am Herrengarten betroffen sein.

·         Wer kommt für Schäden an den Verkehrsflächen und Bäumen auf?

·         Wurde eine Zustandsfeststellung der Straßen und Bäume vor dem Beginn des Schwerlastverkehrs durchgeführt?

·         Falls ja, wann war das?

·         Falls nein, bitten wir Sie, die Zustandsfeststellung rasch durchzuführen.

Ich danke Ihnen für die Beantwortung der Fragen bis möglichst Mitte April und stehe Ihnen gerne für Rückfragen zur Verfügung.


31.03.2020 – Mail von Herrn Montag an Herrn Limbach

Sehr geehrter Herr Limbach,

ich hoffe doch sehr, dass Sie sich bester Gesundheit erfreuen.

Seit einigen Wochen fahren wieder die schweren LKW mit zum Teil unangemessener Geschwindigkeit durch unseren Ort. Damit es nicht auffällt, fahren die besonders langen und schweren Kisten spät abends über den Herrengarten.
Sie hatten seinerzeit in Aussicht gestellt, dass der Schwerlastverkehr über die Bundesgrenzschutzstraße fahren könnte. Die Vorkehrungen hierfür sehe ich leider immer noch nicht. Es ist bedauerlich, dass das Problem nicht wirklich aufgegriffen wird. Müssen wir geplagten Bonner Bürger immer erst auf die Straße gehen, um unsere berechtigten Interessen durchzusetzen?

Mit freundlichen Grüßen


Artikel vom 12.02.2020 im General-Anzeiger zur S13

https://www.general-anzeiger-bonn.de/bonn/beuel/s13-baustelle-in-villich-behelfsbruecke-soll-doch-nicht-gebaut-werden_aid-48903577


Die Position des Bürgervereins Vilich-Müldorf zur S13
(Stand 9. Februar 2020)

Der Bürgerverein Vilich-Müldorf e.V. begrüßt den Ausbau des Streckennetzes. Langfristig hofft der BV, dass dadurch der Individualverkehr in unserer Region und damit die Lärmbelästigung zurückgeht und gleichzeitig ein attraktiver ÖPNV geschaffen wird.

Bau der S13
Die durch die Ausbaustrecke notwendigen Baumaßnahmen führen zu Beeinträchtigungen der Lebensqualität in den betroffenen Wohngebieten, die aber in einem vertretbaren Rahmen gehalten werden müssen.

Ersatzweg für Fußgänger und Radfahrer
Der BV unterstützt einen Ersatzweg für Radfahrer und Fußgänger, sobald die Brücke in der Schultheißstraße abgerissen ist. Der Bürgerverein bedankt sich ausdrücklich beim Tiefbauamt der Stadt, die gründlich die Möglichkeit einer Behelfsbrücke geprüft hat. Die Behelfsbrücke kann nicht realisiert werden. Die vom Tiefbauamt vorgeschlagene Alternativtrasse bietet über die Bauzeit der S13 hinaus eine nachhaltige Verkehrsmöglichkeit zwischen Vilich und Vilich-Müldorf.

LKW-Verkehr durch Vilich-Müldorf soweit wie möglich vermeiden
Der Schwerlastverkehr beeinträchtigt und gefährdet den normalen Verkehr in Vilich-Müldorf massiv. Deshalb hat der BV am 4.12.2019 der Stadt vorgeschlagen, dass der Schwerlastverkehr über die Bundesgrenzschutzstraße und anschließend über einen zum vorübergehenden Verkehrsweg erweiterten Feldweg zu den Schienen geführt wird. Es wurde bereits ein Teil des Feldweges zu einem provisorischen Verkehrsweg umgestaltet.

Abbildung: Vorschlag zur Umleitung des Schwerlastverkehrs in Vilich-Müldorf; grün: bereits ausgebauter Feldweg, orange: noch auszubauender Feldweg

Keine LKWs in der Ruhezeit
Durchfahrt von Schwerlastverkehr durch Vilich-Müldorf in Richtung Schultheißstraße nur zwischen 7:00 und 21:00. Der BV fordert das Ordnungsamt auf, dass entsprechende Kontrollen durchgeführt werden bzw. dass Meldungen über einen Verstoß (z.B. Einfahrt um 6:00) aus der Bürgerschaft umgehend nachgegangen werden.

Bäume schützen und Verkehrsregeln beachten
Am Herrengarten weisen einige Bäume in „LKW-Höhe“ neue Verletzungen auf. Die Bahn wird aufgefordert, diese Information weiterzuleiten und die Subunternehmen aufzufordern, sich an die Verkehrsregeln zu halten und bei der Durchfahrt auf Baumschutz zu achten.
Die Stadt kartiert umgehend den Gesundheitszustand der Bäume Am Herrengarten. Einmal im Jahr bonitiert die Stadt die Bäume erneut und versorgt diese. Meldungen über aktuelle Baumverletzungen werden sofort nachgegangen.

Straßenschäden zahlt die Bahn oder die Stadt Bonn und nicht die Anwohner
Die Stadt erhebt umgehend den Straßenzustand der vom Schwerlastverkehr genutzten Straßen in Vilich-Müldorf. Nach Abschluss der Baumaßnahmen erfolgt eine erneute Erhebung des Straßenzustands. Die durch die Baumaßnahmen erforderlichen Straßenreparaturen sind von der Bahn oder der Stadt, nicht aber von den Mitbürgern zu finanzieren.

Betrieb der S13
Durch die Baumaßnahme und den zukünftigen Betrieb der neuen Haltestelle der S13 in Vilich werden sich Verkehrsströme ändern. Deshalb tritt der BV dafür ein, dass die Stadt eine Verkehrszählung vor dem Abriss der Bücke in der Schultheißstrasse und ca. ein Jahr nach Abriss der Brücke durchführt. Dabei werden folgende Straßen berücksichtigt:

  • Der Fahrradweg an der B56 Richtung Bonn
  • Am Herrengarten/B56
  • Flughafenstraße
  • Stichstraße Buschweg/Bundesgrenzschutzstraße
  • Beueler Straße

Die Bürger und der Bürgerverein werden über das prognostizierte Verkehrsaufkommen und -konzept informiert und erhalten die Möglichkeit an der gemeinsamen Weiterentwicklung des Konzeptes. 


Mail des BV vom 06.02.2020 an Mitglieder und Freunde

Liebe Mitglieder und Freunde des Bürgervereins,
hier unsere aktuelle Information zum Sachstand einer Behelfsbrücke.

Am 4. Februar trafen sich auf Einladung des Bezirksbürgermeisters Guido Déus Vertreter des Tiefbauamtes, der drei Bürgervereine Geislar, Vilich und Vilich-Müldorf sowie des THW.

Herr Esch, Leiter des Bonner Tiefbauamtes, stellte das Ergebnis der Machbarkeitsstudie für eine Fahrrad/Fußgängerbehelfsbrücke in der Schultheißstraße vor.

Zur Erinnerung:
Am 28.11.2018 fand in der Mühlenbachhalle in Vilich-Müldorf eine Informationsveranstaltung zu den Bauarbeiten der S13 statt, die die Ortsteile Geislar, Vilich und Vilich-Müldorf betreffen. Die notwendige mehrjährige Sperrung der Brücke in der Schultheißstraße war ohne eine Ersatzstrecke für Radfahrer und Fußgänger geplant.

Im Verlauf der Veranstaltung sagte die Stadtverwaltung zu, die Möglichkeit einer Behelfsbrücke für Radfahrer und Fußgänger zu prüfen.

Die Behelfsbrücke ist aufgrund ortsspezifischer Gegebenheiten nicht realisierbar.
Das Tiefbauamt erarbeitete darauf eine praktikable und nachhaltige Alternative:
Ein 2,5 m breiter und beleuchteter Radweg, der etwa 300m vor der jetzigen Brücke von der „Beueler Straße“ nach rechts über eine Wiese zu der erweiterten Unterführung „Am Burgpark“ führt und auch nach den Bauarbeiten weiterhin zur Verfügung steht. Der beliebte und unter Naturschutz stehende Grünstreifen „Büschelchen“ bliebe unberührt.

Alle drei Bürgervereine sowie das THW begrüßen diese Ersatzstrecke. Detailfragen, z.B. wie die neue Radstrecke in Vilich verkehrssicher in die Schulwege für Kinder einzubinden ist, sollen im Nachgang erörtert werden.
In einer Bürgerinformationsveranstaltung wird die Stadtverwaltung das Ergebnis allen interessierten Bürgern vorstellen.


Im Nachfolgenden Text handelt es sich um ein uns zu Verfügung gestelltes Skript von Herrn Montag. Meinungen und Aussagen müssen nicht deckend mit den Ansichten des Vorstands sein.

14.02.2020 Von innen nach außen – Skript von Hrn. Montag

Die nachfolgend von mir beschriebenen Themen beschäftigen mich deshalb, weil sie für unsere Kinder und Enkel immer wichtiger werden. An sie zu denken treibt mich seit langen Jahren an. Ich bin kein Verkehrsexperte – aber es gibt Auffälligkeiten, die mit gesundem Menschenverstand erfasst werden können. Welche Verkehrssituation finden wir in Vilich-Müldorf vor? Wer sind die hauptsächlichen Lärm- und Feinstaubverursacher?

Eine Bewertung!

S-Bahn-Linie 66


Wenn wir die Verursacher betrachten, haben wir zunächst die S-Bahn-Linie 66,die viele Menschen berührt  und den Ort durchschneidet. Diese Bahnen aus den 70igern fahren am Limit. Dementsprechend laut sind sie. Neue Züge wird es in absehbarer Zeit nicht geben.

Bauvorhaben S13

Bekanntlich wird zurzeit  vor unserer Haustür die S13 gebaut. Hier müssen wir Bürger nicht nur die zum Teil immer noch lauten Güterzüge hinnehmen – etwa 150 pro Tag – vielmehr schlagen besonders seit letztem Jahr die Abtransporte und Zulieferungen für die Baustelle zu Buche. Viele VM haben diesen Zustand bereits beklagt.  Abhilfe scheint zunächst nicht in Sicht. Dies betrifft alle unsere Orte um Beuel herum. Übrigens: In den Planungen ist keine Schallschutzwand auf Vilich-Müldorfer Seite vorgesehen. Ich habe mich beim Planungsamt in Bonn davon überzeugen können. Herr Deus (CDU) hat unsere Sorgen (Schwerlastverkehr S13) auf der letzten Ratssitzung nicht direkt angesprochen. Wohl aber hat er Frau Jörg aus Vilich ein Plenum gegeben. Herr Limbach (CDU) hat zumindest versucht, sich zu bemühen. Erst Doro Schmitz (Grüne) hat sich für unsere Belange positioniert. Sie hat direkt den LKW-Verkehr durch unseren Ort angesprochen und im Namen der Grünen (Ratssitzung) verurteilt.

Parkplatzsituation zukünftiger Bahnhof S13 nicht geklärt

Aber auch die Parkplatzsituation, die mit dem zukünftigen S13 Bahnhofsknotenpunkt in Vilich verbunden sein wird, macht uns in Zukunft  zu schaffen. Werden durch Parkraumnot die Straßen in Vilich und Vilich-Müldorf verstopft sein? Da wird noch einiges auf uns zukommen.  Die Bürgervereine müssen schon jetzt aktiv werden. Vernetzung.

Bundesstraße B56

Ein Sonderfall stellt mittlerweile die B56 dar. Sie soll dort, wo es möglich ist, Zug um Zug auf vier Spuren erweitert werden. Dies führt zunehmend zu Lärmbelästigungen. Der Grund für die Erweiterung ist unter anderem die Bauten im direkten Umland, der zukünftige Wohnpark 2 und die Bebauung auf dem Gelände der ehemaligen Landwirtschaftskammer in Roleber. Nach Fertigstellung werden die meisten Bewohner dieser Neubaugebiete die B56, die B42 und die A59 benutzen. Sie alle stellen uns Anlieger vor Probleme.

Kreisverkehre

Eigentlich eine gute Idee – aber nicht immer. Das Gegenteil scheint in Holtorf der Fall zu sein. Die geplagten Bürger wissen ein Lied davon zu singen. 15.000 Autos rollen durch den Ort, fahren nach Oberkassel, über die Pützchens Chaussee oder auf die B56. Der  Verkehr fließt dort zwar schneller ab, das Verkehrsaufkommen aber steigt dank des Kreisels. Auch uns wird das direkt in absehbarer Zeit betreffen wenn der B56-Kreisel in Hangelar gebaut wird.

Die Landstraße 16

Die L16  ist auch ein gutes Beispiel. Kaum ist ein Rückstau auf der A59 Richtung Kreuz Beuel Nordost sichtbar, fahren viele Autos ab auf die L16 über Schwarz-Rheindorf nach Vilich, dann über die Schultheißstraße, Beueler Straße nach Vilich-Müldorf. Weiter geht es über den Herrengarten auf die B56. Ein weiteres Beispiel ist die B56 in Beuel. Bei Verkehrsverdichtung, die Autos kommen von  Bonn, wird der Stau umgangen über den Platanenweg, Vilich, Beueler Straße und Herrengarten wieder auf die B56. (siehe auch Bürgerversammlung vor wenigen Wochen in Vilich mit Vertretern des Rates) Gottlob behindert der Bau eines Kanals den Autoverkehr in Vilich.
Bei Stauwarnungen fahren  nicht nur die Vilich-Müldorfer über die Beueler Straße nach Vilich und weiter über die L16 zur Nordbrücke. In Spitzenzeiten benutzen etwa 1500 Fahrzeuge pro Tag den Herrengarten. Und viele davon halten sich nicht an das Tempolimit. Dies birgt auch Gefahren für Fahrradfahrer und Fußgänger, die sich besonders aus den Gesamtschülern speisen.

Ein besonders Kaliber, die A59

Wie gestaltet sich die Phase im Einzelnen auf der A59? Aus den Gebieten des ehemaligen Regierungsviertels strömen die Fahrzeuge abends (morgens umgekehrt) auf die B42 und auf die A59. Auf drei Spuren geht es von Bonn kommend zum Autobahndreieck Beuel Ost. Von hier geht es mit Rückstau bis über Pützchen hinaus jeden Tag in Richtung  St. Augustin, nach Hennef oder weiter auf die A3 Richtung Westerwald. Ein anderer Teil fährt ab in Richtung Lohmar usw.

Darüber hinaus: was kommt noch auf uns zu, wenn der Anschluss Maarstraße gebaut wird mit zunehmendem LKW-Verkehr?

Politiker vor Ort

Herr Kelber (SPD) hat Ihnen seinerzeit einen Besuch abgestattet. Er hat sich vor Ort ein Bild machen können. Hat er Ihnen aber eine Antwort darauf gegeben was passiert, wenn die Nordbrücke voraussichtlich 2028 abgerissen wird? Hat er Ihnen eine Antwort darauf gegeben wie es aussieht, wenn der sogenannte Tausendfüßler verbreitert wird? Oder die Reuterstraße saniert werden muss? Oder hat er verbindliche Aussagen zum Lärmschutz entlang der A59 und der DB gemacht? Leider habe ich bisher keine Veränderungen gesehen.

Übrigens hat Frau Lücking-Michel (CDU) im Gegensatz zu Herrn Kelber die Problematik A59 im Zusammenhang mit der 562 schon vor Jahren erkannt. Ihre Antwort auf meinen Brief könnte ich Ihnen zumailen, wenn Sie wollen.

Zunahme des Individualverkehrs

Aufgrund verschiedener Prognosen namhafter Institute wird der Autoverkehr in den nächsten Jahren nicht abnehmen. Zu Beginn der neuen Dekade sind hierzulande sechs Millionen Autos mehr unterwegs als zu Beginn der vorherigen. Unabhängig von der Art der Antriebe und der Größe der Fahrzeuge. Dies hat zur Folge, dass wir in Bonn bei angenommener weiterer Wohnraumverdichtung bereits in naher Zukunft  einem Verkehrskollaps entgegen gehen. Wir im Rechtsrheinischen sind besonders betroffen.

Pendlerströme

Als attraktiver Arbeitsort gehen ungefähr 230.00 Menschen in Bonn ihrem Beruf nach. Jeden Tag pendeln ca. 130.000 Erwerbstätige mit dem Auto ein. Umgekehrt pendeln etwa 50.000 Arbeitende aus. Uns hier in Vilich-Müldorf tangieren beide, Einpendler und Auspendler. So fahren beispielsweise täglich 80.000 Fahrzeuge über die Nordbrücke. Ähnlich sieht es auf der Südbrücke aus. Also 80.000 Fahrzeuge auf der A565 gefolgt von der A59 mit 70.000 und der A562. Gleich danach folgt die B56, die L158, die L261, die B42, L331. Allein auf der L331 von Ittenbach auf die B42 nach Königswinter fahren täglich 30.000 Autos – ohne den Verkehr von Rheinbreitbach und Honnef hinzuzurechnen. Aber auch von Thomasberg kommend an der Abtei Heisterbach vorbei nach Dollendorf bringt man es auf mehr als 15.000 Fahrzeuge. Ein Teil von ihnen nutzt die A59. (z.T. Auspendler) Hervorzuheben ist:  längs dieser Autobahn gibt es bisher nur einen verminderten Lärmschutz. (Pützchen, Knippchen)

Vernetzte Ortschaften

Die Bürger der Ortschaften entlang des Rheins leben nicht mehr in einer Oase des Ruhe. Wir sind eingekreist von Straßen und Bahnen. Deshalb möchte ich den Vorstand dafür sensibilisieren und bitten, sich mit den betroffenen Bürgervereinen und Gruppierungen  noch stärker auszutauschen. Unter anderem mit den Ortschaften Oberkassel – LIKÜRA – Beuel – Neu-Vilich – Vilich – Vilich-Müldorf – Geislar. Eine Matrix zu entwickeln könnte sehr hilfreich sein – welcher Ort ist mit wem, wann, wie, warum  und mit welchen Straßen verbunden. Wo liegen  zum Beispiel die Themenschwerpunkte für unseren Ansatz. Möglicherweise kann sogar ein Team fachkundiger Bürgern aus den betreffenden Ortschaften ein Konzept gegen den Lärm entwickeln. Es muss Druck auf die Politiker ausgeübt werden. Das geht nicht als Einzelkämpfer.

Günther Montag, 12.1.2020


09.01.2020 – Bonn streitet mit Deutscher Bahn über Behelfsbrücke
Zeitungsbericht im General Anzeiger


https://www.general-anzeiger-bonn.de/bonn/beuel/s13-in-beuel-bonn-streitet-mit-deutscher-bahn-ueber-behelfsbruecke_aid-47207677


08.01.2020 – Mail des BV
Behelfsbrücke Beueler Straße – Ausbau der S 13


Liebe Mitglieder und Freunde des Bürgervereins,
aufgrund von Anfragen unserer Mitglieder und verschiedener Pressemeldungen möchten wir den Standpunkt des Bürgervereins Vilich-Müldorf zu einer Behelfsbrücke noch einmal klarstellen, damit die „Gerüchteküche nicht überkocht“.

Nach Bekanntwerden des vorgesehenen Abbruchs der Brücke Beueler Straße/Schultheißstraße zwischen Vilich und Vilich-Müldorf fand am 19.11.2018 auf gemeinsame Initiative der Bürgervereine Vilich, Geislar und Vilich-Müldorf eine Bürgerinformationsveranstaltung der Stadt und der DB über die Baumaßnahme in der Mühlenbachhalle statt.

Diese wichtige Verbindungsachse zwischen Vilich-Müldorf und Vilich wird tagtäglich von vielen Bürgern genutzt, u.a. als Schulweg zu den umliegenden Schulen und als Zufahrt zum Technischen Hilfswerk.
Aus diesem Grund wurde von den anwesenden Mitgliedern, dem Vorstand des BV Vilich-Müldorf sowie Bürgern aus Vilich-Müldorf und den umliegenden Ortschaften der Bau einer Behelfsbrücke für Radfahrer und Fußgänger gefordert.

An dieser Forderung hat sich bis heute nichts geändert.

Diese Position haben wir am 26.11.2019 auch den benachbarten Bürgervereinen Vilich, Geislar und Hangelar mitgeteilt.

Die Stadt Bonn sagte zu, die Möglichkeit einer Behelfsbrücke zu prüfen. Sie hat uns seitdem mehrmals über ihre Bemühungen informiert und bemüht sich weiterhin um eine Lösung, auch unter Einbeziehung von Alternativen.

Wir hoffen, dass wir damit unsere Position zu diesem Thema klargestellt haben.

Auf unserer Hompage www.bv-vilich-mueldorf.de unter „Aktuelles / S 13“  informieren wir regelmäßig über die weitere Entwicklung.


18.12.2019 – Antwort der Stadt Bonn auf die Mail des BV

Sehr geehrter Herr Biedermann,
bezugnehmend auf Ihre Mail vom 4.12.19 habe ich mich bei der DB hinsichtlich der Baustellenverkehre in der Burbankstraße erkundigt.
In Ihrer Mail beschreiben Sie eine Alternativroute für die Baustellenverkehre über einen Wirtschaftsweg entlang der Bahnlinie, der im weiteren Verlauf auf die Bundesgrenzschutzstraße trifft.
Auch bei der DB ist man mit der aktuellen Situation nicht glücklich und sucht daher nach entsprechenden Lösungen. Die von Ihnen genannte Route wird dabei zurzeit geprüft, die abschließende Bewertung steht jedoch noch aus.
Herr Jähn von der DB ist hier der Ansprechpartner bzgl. des aktuellen Stands.
Mit freundlichen Grüßen


12.12.2019 – Antwort des BV auf die Mail vom 11.12.2019

Sehr geehrter Herr ,
leider konnte vom Vorstand des Bürgervereins Vilich-Müldorf gestern Nachmittag/Abend keiner von uns an der Sitzung der Bezirksvertretung teilnehmen.
Das bedeutet aber nicht, dass wir uns dem Thema nicht schon längst angenommen haben!
Schade, dass sich im Rahmen der Seniorenadventsfeier nicht die Möglichkeit ergeben hat, uns dem Thema widmen zu können.
Jedoch hatten alle Interessierten die Möglichkeit, einen sehr umfangreichen Ordner unserer Aktivitäten im Bezug auf die Forderung nach einer Behelfsbrücke für Fußgänger und Radfahrer sowie der Problematik des Schwerlastverkehrs durch unser Dorf einzusehen, der am Stand des Bürgervereins am Adventsmarkt sowie an der Seniorenadventsfeier auslag.
Unter anderem haben wir uns als Vorstand nach Bekanntwerden der Problematik am 24.11.2019 zu einem spontanen Ortstermin an der Burbankstraße getroffen und uns ein Bild von der Situation gemacht.
Das Ergebnis für uns war die Forderung, dass der Baustellenverkehr über den Schotterweg an der Bahn und über die Bundesgrenzschutzstraße abfließen sollte.
Bevor wir den verantwortlichen Stellen vom Stadtplanungsamt unsere Stellungnahme per E-Mail übersandten, habe ich dieses Thema bei einem persönlichen Gesprächstermin mit Herrn Déus sowie Herrn Siegberg angesprochen.
So haben wir versucht, die Problematik über verschiedene Wege an die Verantwortlichen vom Stadtplanungsamt heranzutragen.

Zu dem Thema Lärmschutz an der B56:
Ich bin mir nicht bewußt, jemals etwas zu diesem Thema gesagt zu haben. Könnte es denn sein, daß dieses Thema nicht schon viel länger zurückliegt?
Wann und in welchem Zusammenhang soll ich gesagt haben, dass sich der Bürgerverein dem Thema Lärmschutz an der B56 annimmt?

Bei allen Themen und Aufgaben im Ort:
Ihnen ist sicherlich bewusst, dass wir alle Familie und Beruf haben.
Auch unsere Zeit ist begrenzt und wir sind letztendlich keine Partei, die etwas entscheiden kann, sondern ein ehrenamtlicher Verein, der die Interessen der Vilich-Müldorfer nur weitergeben kann.
Immer wieder sind wir auf der Suche nach solch engagierten Bürgern wie Sie es sind, die einen Teil ihrer Freizeit in unseren Bürgerverein investieren.
Wie wäre es denn, wenn Sie der offiziell beauftragte Verkehrsexperte des Bürgervereins würden?
In diesem Fall könnten Sie unsere gemeinsamen Interessen gegenüber Verwaltung und Politik vertreten und uns als Vorstand damit deutlich entlasten.
Freundliche Grüße
Thomas Biedermann


11.12.2019Mail an den Bürgerverein

Guten Abend Herr Biedermann,
zunächst einmal vielen Dank für die Einladung zur Weihnachtsfeier. Es hat mir gut gefallen.
Und nun zu einem unerfreulichen Thema.
mit sehr viel Verve hat Frau Jörg, Bürgerverein Vilich, Stellung genommen zum Schwerlastverkehr in Vilich.
Soeben komme ich von der Bez.-Vertr. Beuel zurück. Aufgrund – auch meines Insistierens  – wurde der Bürgerantrag nicht vertagt.
Die Ratsmitgliederinnen und Ratsmitglieder sind sich der schwierigen Situation, was den Schwerlastverkehr angeht, bewusst.
Meine Anmerkung, dass sich der Verkehr ab der Schultheißstraße nicht einfach auflöst und an unserem Ort vorbeifliegt, ist bei den Politikern auch ohne meinen Bürgerantrag akzeptiert worden.
Es wird in naher Zukunft Gespräche mit der Bahn-AG geben. Erste Maßnahmen sollen in den nächsten Wochen umgesetzt werden.
Abraum zum Beispiel über die Bundesgrenzschutzstraße. Es ist bedauerlich, dass der Bürgerverein Vilich-Müldorf nicht richtig vernetzt ist.
Als Mitglied des Bürgervereins Vilich-Müldorf hätte ich erwartet, dass Sie oder ein Vorstandsmitglied auf den Zug aufgesprungen wären und heute an der Sitzung teilgenommen hätten.
Das wäre zumindest ein Signal gewesen. Nun mag es ja so sein: Wenn man in geschützter Nische sitzt, geht einen das nächste Umfeld nicht mehr so viel an.
Der Bürgerverein hat mich schon in Sachen Lärmschutz an der B56 im Regen stehen lassen. Nur das Engagement der direkten Anlieger hat Schlimmes verhütet.
Seinerzeit hatten Sie, Herr Biedermann vollmundig erklärt, dass es im Bürgerverein einen Experten in Sachen Straßenverkehr in Vilich-Müldorf gibt.
Der hat sich bisher noch nicht in „Schale“ geworfen.
Es stellt sich mir die Frage, ob der Bürgerverein für mich das richtige Gremium ist oder ob ich als Einzelkämpfer fernbleiben und den Partner auswählen soll, der nicht nur meine sondern auch die Interessen der Burbankstraße und Beueler Straße vertritt.

Mit freundlichen Grüßen


11.12.2019 – Antwort von Herrn Limbach

Sehr geehrter Herr XXX,

vielen Dank für Ihre Nachricht.

In der Tat war es zunächst vorgesehen, das Thema bzw. die drei korrelierenden Anträge zu vertragen, da keine Stellungnahme der Verwaltung vorliegt.

Ich habe mich, nicht zuletzt wegen der Bedeutung des Sachverhaltes deutlich dagegen ausgesprochen und darüberhinaus gefordert,
dass hier entsprechend die Verwaltung angefordert wird, um zu berichten und Fragen zu beantworten. Ferner gehe ich davon aus – so werde ich es beantragen – dass die Punkte
zeitlich nach vorne gezogen werden, um die Wartezeit der Bürger zu verkürzen.

Meine Fraktion ist diesem Wunsch gefolgt und ich gehe davon aus, dass die Punkte heute behandelt werden.


Reinhard Limbach


11.12.2019 – Mail an Herrn Limbach von einem Vilich-Müldorfer Bürger

Sehr geehrter Herr Limbach,

nach Geduld kommt sicher irgendwann der zivile Ungehorsam – dann heißt es Schluss mit lustig!

Ich werde alle Anlieger, die vom Schwerlastverkehr seit Monaten gebeutelt sind, auf die Situation in Vilich und Vilich-Müldorf besonders hinweisen.

Ich werde die betroffenen Bürger darauf aufmerksam machen, dass sie auf den Straßenbaukosten sitzenbleiben. Denn wenn es um Geld geht, hört bekanntlich die Freundschaft zu unseren politischen Gremien auf. Wie  ich erfahren habe, soll der Bürgerantrag zum Schwerlastverkehr heute Abend gecancelt werden. Wir werden sehen. Würde aber in mein Bild von Politik und Verwaltung passen.

Es passt zum Bild der Verwaltung und zu unseren gewählten Vertretern: Probleme zunächst nicht erkennen wollen, Probleme aussitzen, Probleme verniedlichen, Probleme auf vergangene Gremien schieben, Probleme der Bürger nicht nur nicht ernst nehmen, sondern die Bürger selbst dafür verantwortlich machen.

Aus meiner jahrzehntelangen Erfahrung weiß ich, dass es in Bonn/Beuel keinen Plan B, die Verkehrssituation betreffend, gibt. Das werden schon bald meine Enkel erfahren. Sie werden sich hoffentlich zur Wehr setzen.

Für heute mit freundlichen Grüßen

post skriptum: Dieser schwere LKW hat soeben unser Haus passiert. Um dem Fahrzeug auszuweichen, haben die PKW-Fahrer fast alle Einfahrten des Herrengartens benutzen müssen. Der Vorgang nahm gute 15 Minuten in Anspruch.  


10.12.2019 – Mail einer Vilich-Müldorfer Bürgerin

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Sridharan,

sehr geehrter Herr Déus, 

sehr geehrte Damen und Herren des Stadtordnungsdienst,

sehr geehrte Damen und Herren des Bürgervereins Vilich-Müldorf

Ich lebe seit über 40 Jahren in Vilich Müldorf, davon über 30 Jahre auf der Burbankstraße und möchte nun auch auf die Problematik in unserem Dorf aufmerksam machen.

Ich bin schon ziemlich fassungslos und extrem verärgert, dass nach so vielen Beschwerdeschreiben an die Stadtverwaltung und anderen Stellen,  noch keinerlei Veränderungen eingetroffen sind!

Ich und meine Familie fühlen sich von unserer Stadtverwaltung als Bürger vollkommen im Stich gelassen! So nach dem Motto, geben wir mal der DB das „Wegerecht“ für die Baustellenfahrzeuge durch Vilich-Müldorf, auf die eine oder andere Beschwerde kommt es schon nicht an! Aber eins ist Sicher, würde nur einer der Verantwortlichen,  die das befürwortet haben hier in Vilich-Müldorf leben, wäre dieses „Wegerecht“ nie zu Stande gekommen,  warum auch,  es gibt ja die Alternative Bundesgrenzschutzstrasse, mit dem angrenzenden Feldweg!

Es ist eine Unverantwortlichkeit und schon eine Frechheit diese LKWs und teilweise auch schon Schwerlasttransporter durch unsere engen Staßen zu führen!

1. fahren bis auf einige Wenige mit unangemessener Geschwindigkeit, besonders auf dem oberen Teil der Burbankstraße,  auf Höhe „Im Birkenfeld“, wird nochmal Gas gegeben, da dort die Straße breitet wird!

2. wird in keinster Weise die Verkehrsregel „rechts vor links“ beachtet! Und das beobachte ich bei jedem einzelnen, zum Glück ist NOCH nichts passiert! Kinder haben mittlerweile Angst, besonders mit ihren Rändern durch den Ort zu fahren!, wohlgemerkt zur Schule! Aus diesem Grund habe ich auch das Stadtordnungsamt mit in den Verteiler genommen, da ich Ihnen diese ständigen Verkehrsvergehen mitteilen möchte!

3. ist die Verunreinigung der Straße nicht mehr hin zu nehmen, gerade um oberen Teil der Burbankstraße sieht es teilweise aus, als wäre eine Schlammlawine durchgelaufen! Unsere Autos sehen dementsprechend aus und da wir wegen dem „Wegerecht“ gezwungen sind auf der gegenüberliegenden Seite zu parken,  können sie sich bestimmt vorstellen,  dass man den Dreck auch ständig mit aufs Grundstück, bzw. mit ins Haus trägt! Wer kommt da für diese unnötigen Reinigungskosten auf? Die von der Fa. STRABAG, ständig fahrende Kehrmaschine ist ein Witz, dabei wird keinerlei Dreck aufgenommen, sondern freucht gehalten und großflächig verteilt! Und dafür bezahlen wir Straßenreinigungsgebühren, die demnächst auch noch erhöht werden sollen, das soll man dann akzeptieren?

Und 4. nehmen die Straßenschäden mittlerweile auch massiv zu! Dabei sind wir erst am Anfang dieser Baumaßnahmen! 

Wo soll das ganze hinführen? Es wäre doch sicherlich an der Zeit,  dass sich die Verantwortlichen mal vor Ort ein Bild von der Situation machen und dass bevor etwas passiert endlich eine Alternative geschaffen wird! Zum Beispiel die Strecke Bundesgrenzschutzstaße – Feldweg! Ich bin mir sogar sicher, es wäre Möglich den Baustellenverkehr im letzten Teilstück,  durch eine provisorische Staße, parallel zur Autobahn entlang zu führen, dann würde unser Dorf komplett umfahren werden! Wenn ich sehe was die DB sonst für einen Aufwand betreibt, wäre das, meiner Meinung nach, eine Kleinigkeit! Ich habe Ihnen zu der Streckenführung ein Bild und noch ein paar Beweisfotos im Anhang beigefügt!

Ich bitte Sie darum mein Schreiben zu Herzen zu nehmen und mir doch bitte ein Feedback geben, denn unser Leben hier in Vilich-Müldorf hat sich schon sehr zum Negativen verändert.

Mit freundlichen Grüßen 


06.12.2019 – Antwort von Herrn Limbach auf die Mail vom 05.12.2019

Sehr geehrter Herr …,

vielen Dank für Ihre freundliche mail.

Zunächst einmal: Ihre Sichtweise kann ich gut nachvollziehen.

Niemand ist begeistert, wenn in der Nachbarschaft gebaut wird und dennoch ist es erforderlich – sicherlich hat auch die Errichtung Ihres Hauses zu gegebener Zeit andere gestört.

Über die Bedeutung der S13 kann man unterschiedlicher Meinung sein, die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung dürfte die Verlängerung der Bahnstrecke positiv einschätzen.

Ich persönlich sehe neben der verkehrlichen  Verbesserung der Situation hier in Bonn auch durch den gesetzlich vorgeschriebenen zusätzlichen Lärmschutz in den von mir betreuten Bereichen im Wahlbezirk 37 (Vilich, Geislar, Vilich-Müldorf) deutliche Vorteile.

Soweit Sie den Oberbürgermeister wegen möglicher unglücklicher Regelungen in Bezug auf das Planfestellungsverfahren kritisieren, erlaube ich mir den Hinweis, daß dies allenfalls hinsichtlich der Position, nicht aber bezogen auf die Person unseres aktuellen Oberbürgermeisters Ashok Sridharan gelten kann.

Die Verfahren der Planfeststellung fallen in die Amtsperiode seines Vorgängers.

Sehr geehrter Herr …, Erdbewegungen/Abraum finden bei Baustellen dieser Größenordnung natürlich in größerem Umfang statt – dass dies die nächsten 10 Jahre bis zur Einweihung der Haltestelle in der derzeitigen Massivität stattfinden wird bezweifele ich jedoch.

Die Idee, den Erdaushub über die Gleise der Bahn auf einer der meistbefahrensten Bahnstrecken Europas zu entsorgen kann ich eigentlich nur mit einem Augenzwinkern kommentieren.

Ihren Vorschlag, eine alternative Baustellenanlieferung über die Bundesgrenzschutzstraße zu führen gebe ich gerne an unsere Planungsverwaltung weiter, meines Wissens nach sind aber auch diese Regelungen Bestandteil des abgeschlossenen Planfeststellungsverfahrens. Für verkehrsberuhigende Massnahmen auf der Straße Am Herrengarten im Rahmen der angelegten Parktaschen wurde die Politik seinerzeit sehr gescholten. Ich kann mir offengestanden beim besten Willen nicht vorstellen, daß Schwerlast LKW´s hier schneller als 30 km/h fahren können, werde aber auch diesbezüglich bei unserer Verkehrslenkung nachfragen und Ihre Eindrücke hinterfragen.

Sehr geehrter Herr …, Ihnen ist möglicherweise bekannt, dass in der kommenden Woche ein Ihrem Anliegen entsprechender Antrag seitens des Bürgervereins Vilich in der Bezirksvertretung Beuel (11. Dezember 17:00 Uhr Rathaus Beuel) in öffentlicher Sitzung behandelt wird.

Gerne können Sie sich dort persönlich ein Bild machen.

Ergänzend werden Sie hinsichtlich Ihrer Anmerkungen zeitnah von mir bzw. seitens der Stadtverwaltung hören.

Bitte haben Sie Verständnis, wenn ich Ihnen hier bislang keine größeren Hoffnungen machen kann.

Gerne verbleibe ich

mit freundlichen Grüßen

Reinhard Limbach


05.12.2019 – Mail eines Vilich-Müldorfer Bürgers an Herrn Limbach

Guten Morgen Herr Limbach,

für das angenehme Gespräch, das wir soeben geführt haben, danke.

Ihrer Information habe ich entnommen, dass Sie bereits informiert sind. Sie werden sicher verstehen, wenn wir uns mit den bisherigen „Ergebnissen“ nicht zufrieden geben.

Es hilft uns Bürgern nichts, wenn alle beteiligten Stellen (Politik, Verwaltungen) das Thema Abraum S 13 hin und herschieben, währenddessen wir vor Ort mit zum Teil viel zu schnellen LKW Probleme haben. Aber auch die Emissionen und Immissionen (Abgase, Schmutz etc.) sind nicht von der Hand zu weisen. Es scheint darüber hinaus  der Verwaltung und Teilen der Politik – besonders wichtig – entgangen zu sein, welche Gefährdung für unsere Kinder besteht. Ist allgemein bekannt, dass wir eine Gesamtschule in der Nähe haben? Ist bekannt, dass viele hundert Kinder jeden Tag mit der Linie 66 fahren?

Man mutet uns  tatsächlich zu, jetzt noch weitere zehn Jahre, denn solange wird an der Bahnstrecke gearbeitet, mit diesen Unbilden auskommen zu müssen. Und noch etwas: Wer zahlt am Ende der Aktionen S 13 die „kaputtgefahrenen“ Straßen? Wir Bürger doch sicher nicht!

Ich freue mich darüber, dass Sie, Herr Limbach, sich um unser Anliegen kümmern. Gerne erwarte ich Ihre Antwort.

Mit freundlichen Grüßen


04.12.2019 – Mail des Bürgervereins an die Stadt Bonn

Sehr geehrter Herr Haux, Sehr geehrter Herr Dresen und sehr geehrter Herr Nietgen, 

ich schreibe Sie an, da wir Ihre email-Adressen netterweise von Frau Gehrmann erhalten haben. Ich bin im Vorstand des Bürgervereins Vilich-Müldorf.

Der Ausbaus für die S13 schreitet voran.
In diesem Zug wird ein Teil der Baustelle durch Vilich-Müldorf angefahren. Die LKWs fahren dabei zur Zeit durch die Burbankstraße, auf die Beueler Straße und dann über den Herrengarten zur B56 und andersherrum.
Uns haben in den letzten Wochen mehrere Bürger angesprochen, da sie sich über den LKW-Verkehr gewundert haben, einige waren sehr verärgert. Mittlerweile wurden dazu auch mehrere Beschwerdebriefe von Anwohnern an die Stadt geschrieben.
Die Fahrbahn wird stark verschmutzt, und die Reinigungsmaschine verteilte den Schmutz mehr, als dass sie den Schmutz aufnehmen.
Die LKWs scheinen zum Teil zu schnell durch den Ort zu fahren und dabei Vorfahrten zu missachten, was zu Unfällen, z.B. mit Kindern auf Fahrrädern führen kann.
Desweiteren kommt es in den teilweise sehr engen Straßen immer wieder zu Verkehrsbehinderungen.
Da die Straßen offensichtlich garnicht für Schwerlastverkehr ausgelegt sind, vergrößern sich zusätzlich die ohne hin schon vorhandenen Schäden an den Straßen.

Bei einem gemeinsamen Ortstermin, von Bürgervereins Vorstand und betroffenen Anwohnern, haben wir uns folgende Frage gestellt:

Warum wird der LKW-Verkehr durch die oben genannten Straßen geführt?

Es gäbe eine Alternative, die einerseits das Gefahrenpotenzial für die LKW-Fahrer stark verringert und andererseits für die Vilich-Müldorfer besser wäre:
Die verbreiterte Baustraße von der Burbankstraße hin zur Bahnlinie (dünne rote Striche) könnte weiter ausgebaut werden, so dass der LKW-Verkehr über die Bundesgrenzschutzstraße geleitet werden kann. (gelbe Markierung).

Wurde diese Streckenprüfung überprüft?

Wenn ja, warum wird sie nicht benutzt?

Wenn nein, bitte wir um Prüfung der alternativen Streckenführung. 

Wir würden uns über eine Antwort bis zum 17.12.2019 freuen

Mit freundlichen Grüßen


04.12.2019 Mail eines Vilich-Müldorfer Bürgers an die Stadt Bonn – Betreff: Abraum S 13

Guten Morgen Frau Rosen,

zunächst besten Dank für Ihren Zwischenbescheid.

Während ich Ihnen schreibe, fahren weiter LKW mitten durch unser Dorf. Wie bereits beschrieben.

Meiner Auffassung nach kann es doch von Seiten der Stadt nach Akteneinsicht nicht schwierig sein festzustellen, wie seinerzeit über den Abraum, der schon seit Monaten durch unser enges Dorf rollt, verhandelt  wurde. Viel mehr noch: Es muss doch einen Vertrag zwischen allen Beteiligten geben in dem explizit festgehalten worden ist, wie diese Art großer Erdbewegungen abzulaufen haben. Lassen Sie mich bitte süffisant anmerken: Ein Vertrag hierüber ist nicht auffindbar. Sie, als Vertreterin der Stadt, können mich gerne vom Gegenteil überzeugen.

Falls es aber wider Erwarten eine Absprache geben sollte – wie kann man diese schweren LKW durch unseren Ort führen? Wer hat sich denn das ausgedacht? Darüber nachzudenken, gestaltet sich für mich  schwierig. Mich am Ende hinzuhalten, fände ich weniger gut.

Mit freundlichen Grüßen


29.11.2019 – Antwort der Stadt Bonn auf unsere Mail vom 28.11.2019

Sehr geehrter Herr Dr. Clemens,

hinsichtlich der Entwicklungen zur Aufrechterhaltung einer Fuß- und Radfahrverbindung zwischen Vilich-Müldorf und Geislar zum Zeitpunkt des Abrisses der Brücke Schultheißstraße gibt es derzeit keine weiteren Neuigkeiten. Ich verweise diesbezüglich auf den Sachstand meiner nochmals angehängten Mail.

Die durch den Bau der S13 erforderliche baustellenbedingte Verkehrsführung war Gegenstand des Planfeststellungsverfahrens, das für den Bau der S13 durchgeführt worden ist. Das Planfeststellungsverfahren wurde vom Amt für Bodenmanagement und Geoinformation betrieben, Ansprechpartner sind Herr Dresen sowie bei der Abteilung Planungsrecht des Stadtplanungsamtes Herr Nietgen.

Die Entwicklung eines Verkehrskonzepts für Vilich und Vilich-Müldorf, das möglichst auch den Baustellenverkehr S13 mit einbezieht, obliegt dem Stadtplanungsamt. Ansprechpartner ist Herr Haux.

Die Herren Haux, Dresen und Nietgen habe ich in Cc genommen.

Mit freundlichen Grüßen


28.11.2019 – Mail des BV an die Stadt Bonn

Guten Tag Frau …,

wir veranstalten am 7.12. unseren Vilich-Müldorfer Adventsmarkt, bei dem uns sicherlich viele Vilich-Müldorfer auf den Sachstand S13 – Behelfsbrücke für Radfahrer und Fußgänger ansprechen werden.

Sie hatten uns erst letzte Woche informiert, dass sie sich der Sache aktiv widmen. Aus dem  oben beschriebenen Anlass wollte ich dennoch kurz nachfragen, ob Sie weitere Informationen haben.

Darüber hinaus haben sich einige Bürger an uns gewandt, die über die Verkehrsführung der LKWs, die die S13 Baustelle an der Eisenbahnunterführung zwischen Vilich-Müldorf und Geislar anfahren (durch Vilich-Müldorf) verwundert und zum Teil auch verärgert sind. Wir haben uns am Sonntag bei einem Ortstermin über den Sachstand informiert und suchen nun das Gespräch mit der Stadt. Sind Sie unsere Ansprechpartnerin? Falls nein, könnten Sie uns bitte den Ansprechpartner nennen?

Für mich als „Neubürger“ in Vilich-Müldorf (seit 2009) fand ich es sehr interessant zu lernen, dass es eine ähnliche Verkehrssituation  schon einmal gab, und zwar jeweils 1977 und 1993. Ich habe Ihnen eine Seite aus einer Festschrift des Bürgervereins beigefügt.

Herzlichen Dank für Ihre Rückmeldung.


28.11.2019 – Ausbau S13: Anwohner fordern Behelfsbrücke für Bahnübergang (Bericht WDR Lokalzeit Bonn)
https://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/lokalzeit-bonn/video-ausbau-s-anwohner-fordern-behelfsbruecke-fuer-bahnuebergang-102.html


27.11.2019 – Rückmeldung zur Mail an den OB vom 23.11.2019

Hallo Herr Biedermann und Kollegen,
habe ein erstes Feed-back von der Stadt und zumindest schon einmal ein Aktenzeichen..

Habe über Ingo Holdorf von der SPD folgende Info`s bekommen:

Der zuständige DB Leiter Herr Jähn hat Morgen ein Meeting mit Herrn Herschel vom Tiefbauamt und will das Thema dort ansprechen…Er war wohl überraschend „zugänglich“…..für eine alternative Lösung.

Die Sache mit dem geschotterten Weg über die Felder entlang der BGS Kaserne war Ihm aber wohl nicht bekannt…..Abtansport erfolgt aktuell auf dem im „Planfestellungsverfahren“ definierten Wege….

Ich melde mich, wenn ich etwas Neues höre….und bitte ebenfalls um Info`s, wenn Sie etwas erreichen….bzw ein Feed-back bekommen..

Danke + Gruß

Betreff: AZ 1566 / 2019 Nachricht aus dem Bürgerbüro des Oberbürgermeisters

Sehr geehrter Herr ,

Herr Oberbürgermeister Ashok Sridharan hat mich gebeten, Ihnen zunächst eine Zwischennachricht zu geben mit der Zusage, dass Sie sobald wie möglich eine abschließende Antwort erhalten, über die sich der Oberbürgermeister im Vorfeld unterrichten lässt.
Bitte haben Sie bis dahin noch etwas Geduld.

Freundliche Grüße aus dem Alten Rathaus


26.11.2019 – Mail des Bürgervereins an die umliegenden Bürgervereine

Sehr geehrte Damen und Herren der benachbarten Bürgervereine Vilich, Geislar und Hangelar, nach Bekanntwerden des vorgesehenen Abbruchs der Brücke Beueler Straße/Schultheißstraße zwischen Vilich und Vilich-Müldorf fand am 19.11.2018 auf gemeinsame Initiative der Bürgervereine Vilich, Geislar und Vilich-Müldorf eine Bürgerinformationsveranstaltung der Stadt und der DB über die Baumaßnahme in der Mühlenbachhalle statt.

Diese wichtige Verbindungsachse zwischen Vilich-Müldorf und Vilich wird tagtäglich von vielen Bürgern genutzt, u.a. als Schulweg zu den umliegenden Schulen, weiterhin als Zufahrt zum Technischen Hilfswerk und zur schnellen Erreichbarkeit der Bevölkerung in Notfällen durch Rettungsfahrzeuge.

Aus diesem Grund wurde von den anwesenden Bürgern der Bau einer Behelfsbrücke gefordert.

Die Stadt Bonn sagte zu, die Möglichkeit zu prüfen und hat uns seitdem auf Nachfrage mehrmals über ihre Bemühungen informiert. Der letzte Stand ist, dass die Stadt sich weiter um eine Lösung bemüht und auch über Alternativen nachdenkt. Bezüglich der alternativen Trassen fragen wir bei der Stadt nach.

Wir als Vorstand des BV Vilich-Müldorf, wie auch viele Dorfbewohner, fordern weiterhin die Errichtung einer Behelfsbrücke. Dies deckt sich auch mit der Auffassung des THW, was uns von Herrn Reetmeyer bestätigt wurde.

Wir hoffen, dass wir damit unsere Position zu diesem Thema klargestellt haben.

Freundliche Grüße aus Vilich-Müldorf


23.11.2019 – Mail an den OB durch einen Vilich-Müldorfer Bürger

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

ich wende mich mit einem Anliegen an Sie und bitte um Ihre freundliche Unterstützung.
Ich bin seit über 25 Jahren Anwohner von Bonn Beuel und lebe mit meiner Familie in der Burbankstraße in Vilich-Müldorf.
Wir fühlen uns eigentlich in Bonn und gerade Beuel sehr wohl.

In letzter Zeit hat sich das jedoch stark geändert, da die S13 Großbaustelle der Deutschen Bahn zu massiven Beeinträchtigungen in unserm Dorf führt. Ich begrüße grundsätzlich alle Maßnahmen zur Verbesserung unserer Infrastruktur, aber es kann nicht sein, dass die Anwohner so stark beeinträchtigt werden.

Durch den LKW Verkehr der Baustelle fahren täglich permanet LKW´s durch unser Dorf und verursachen Dreck, Lärm, Abgase und beschädigen unsere Burbankstraße massiv.

Die Straße war sicher vorher auch nicht in einem optimalen Zustand, aber die Risse verstärken sich und inzwischen ist – durch Ausweichen der LKW`s – auch der Bürgersteig vor unserer Garageneinfahrt (Burbankstr. ) massiv betroffen, siehe Fotos im Anhang.

Ich verstehe nicht, warum die ganzen LKW´s von der Bahn Baustelle jetzt wieder durchs Dorf fahren und nicht – wie bei den vorbereitenden Arbeiten entlang der Bahn in Richtung St. Augustin Menden bzw. zu Zeiten als die Kiesgrube nach in Betrieb war – über eine Schotterstraße über die Felder Bundesgrenzschutz Strasse.

Es ist zu befürchten, dass die Straße bald so stark beschädigt ist, dass dann eine Sanierung ansteht, die dann die Stadt Bonn und ggf. die Anwohner bezahlen können.

Das kann doch nicht sein. Wenn die Bahn Millionen in die den Bau der S13 steckt, muss Sie auch dafür sorgen, dass öffentliches Eigentum nicht beschädigt wird…bzw. entstandenen Schäden behoben werden.

Wer ist hier zuständig und vertritt die Interessen der Bürger und der Stadt Bonn gegenüber der Bahn?

Das wenigste ist, dass die Bahn zumindest für die regelmäßige Reinigung der Strasse sorgt !!

Auch die drohende Abschneidung unseres Dorfes von Vilich und Geislar durch den Abriss der Brücken (Beuler Straße und DB Brücke Verlängerung Burbankstr. in Richtung Geislar) ist mehr als unglücklich. Der einzige Weg nach Bonn führt dann über die B56…die sowieso zu Stoßzeiten schon überlastet ist…..Das ist für Fußgänger, Fahrradfahrer und Schulkinder sehr unglücklich und verursacht große Umwege…Über die Risiken für unsere Schulkinder möchte ich gar nicht nachdenken…

Gibt es hier irgendwelche Lösungsansätze ?

Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie sich der Sache annehmen bzw. das an die richtigen Stelle innerhalb der Stadtverwaltung weiterleiten und bin gespannt auf Ihr feed-back.

Vielen Dank + Gruß


14.11.2019 – Betreff: Bürgerantrag „Sofortiges Verbot für Schwerlast-Verkehr auf Schultheißstr. Bonn-Beuel-Vilich“

An den OB der Stadt Bonn

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Ashok Sridharan,

hiermit stelle ich folgenden Bürgerantrag und sofortige Berücksichtigung zur Vermeidung weiterer folgenreichen Schäden:

Bürgerantrag: „Sofortiges Verbot für Schwerlast-Verkehr auf Schultheißstr. Bonn-Beuel-Vilich“

der Baustellenverkehr i.Z. mit S-13 und anderen Groß-Baustellen im Raum Beuel und besonders in Vilich, Vilich-Müldorf und Geislar hat bereits zu starken Straßen-Absackungen geführt, wie anliegende Foto-PDF-Datei im Email-Anhang Nr.1 und hier als Schnappschuss-Auszug zeigt:



14.11.2019 – Rückmeldung der Stadt Bonn zum Bau einer Behelfsbrücke

heute möchte ich nochmals die Gelegenheit nutzen, Sie über die aktuellen Entwicklungen für ein mögliches Provisorium für die voraussichtlich 2023 aufgrund des Neubaus der S 13 abzureißende Brücke an der Schultheißstraße zu informieren. Eine solche Brücke ist zwar grundsätzlich technisch möglich, die tatsächliche Realisierung ist aber mit allerlei Schwierigkeiten verbunden. Wie ich Ihnen bereits mitteilte, ist für die Umsetzung des derzeit vorliegenden Entwurfs die Inanspruchnahme von Privatgelände erforderlich, was schwierig werden könnte. Außerdem finden bislang machbare weitere Varianten nicht die erforderliche Zustimmung der DB.

Wir prüfen derzeit Möglichkeiten, die eine Inanspruchnahme von Privatgelände vermeiden, denken aber auch über gänzlich andere Führungen nach. Klar ist, dass der Fußgänger- und Radverkehr bei Abriss der vorhandenen Brücke eine sichere Alternative benötigt. In einigen Wochen wird deshalb ein Gespräch mit den Planungsbüros, der Bauleitung und der DB stattfinden, in dem das Thema nochmals intensiv diskutiert wird.

Sowohl der WDR als auch der General-Anzeiger interessieren sich natürlich für das Thema und werden heute bzw. in den nächsten Tagen berichten. Daher war es mir ein Anliegen, Sie mit dieser Mail schon einmal auf dem Laufenden zu halten.

Mit freundlichen Grüßen


11.11.2019 – Brief von Günther Montag an den OB zur LKW-Belastung durch den Abtransport von Abraum


11.11.2109 – Rückmeldung zur Bürgerinformationsveranstaltung vom 08.11.2019

Hallo Frau Nitsche-Hainer und Herr Biedermann,

auch von unserer Seite vielen Dank für die tatkräftige Bewerbung unseres „Bürgerspaziergangs“. Er stand ja wirklich unter einem guten Stern, was das Wetter betrifft, und die gute Resonanz hat uns sehr gefreut.

Der Ausklang war in der Tat ein wenig diffus. Wir waren noch in Einzelgesprächen gebunden, als einige Teilnehmer in Richtung Burg Lede und Geislar gewandert und andere Richtung Naturgarten aufgebrochen sind. Ich hoffe aber, das hat unserer kleinen Tour nicht geschadet.

In jedem Fall nehmen wir auf Seiten der DB einige Anregungen (z.B. Beschilderung) mit. Auch für die Stadt Bonn waren die Hinweise sicher hilfreich. Wenn Sie als Multiplikatoren die Themen gerne aktiv weiter in die Stadtteile tragen, sind wir dankbar! Ich hänge Ihnen die Infos an.

Und wie immer mein Hinweis: Wir haben auch an den kommenden Wochenenden Bauarbeiten an der S13 mit Fahrplanänderungen geplant. Das Bauinfoportal der Deutschen Bahn hält hier die aktuellen Infos bereit:

https://bauprojekte.deutschebahn.com/p/s13

Mit Gruß nach Bonn vom S13-Team
Kommunikation Großprojekte Knoten Köln
Regionaler Querschnitt (I.NG-W-R)

DB Netz AG
Hermann-Pünder-Str. 3,Triangle-Geb.,  50679 Köln


08.11.2019 – Vor-Ort-Begehung in Vilich mit der DB


07.11.2019 – E-Mail von Markus Feth an den Bürgerverein zur LKW-Belastung


29.11.2018 – Bericht im GA zur Forderung einer Behelfsbrücke


November 2018


Einladung zur Bürgerinformationsveranstaltung